Vor genau einer Woche sind die neuen eingezogen und füllen den großen neuen Käfig nun mit Leben. Bisher sehen alle noch ziemlich gleich aus und das wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis wir sie unterscheiden können. Mit der Candy verstehen sie sich auch ganz gut, obwohl die Candy schon ganz schön was auszuhalten hat mit den kleinen Rabauken. Aber nun seht selbst, ein paar Fotos und ein Video von den Kleinen mit ihrer großen “Mama”.
Es ist mal wieder so weit, ein neuer Käfig wurde gebaut. Letzte Woche Mittwoch haben wir angefangen und gestern abend gegen 23 Uhr ist er fertig geworden. Bisher unser bester Käfig:
Die Maße innen sind 150 x 60 x 160 (B x T x H). Mit dem Staufach drunter kommt er auf eine Gesamthöhe von knapp über 2 m. Noch sieht es drinnen ein wenig leer aus, aber das wird sich in den nächsten Tagen noch ändern.
Hier mal noch 2 detailiertere Bilder:
Gestern ist dann auch gleich der erste Bewohner eingezogen. Unsere Candy, die jetzt schon ein halbes Jahr alleine wohnt, kann jetzt noch eine knappe Woche ihre Ruhe genießen. Am Samstag kommen dann 4 kleine, 6 Wochen alte Deguweibchen dazu. Da wird sie sich umschauen.
Naja, das Update wird wohl eher etwas größer, denn hier gab es ja lange nichts mehr Neues zu lesen.
Candy und Sugar
Könnt ihr euch noch an diese Traumvergesellschaftung erinnern? Tja, das hat genau 4 Monate gehalten, dann hat unsere Candy wohl gemeint, sie müsste sich mit ihrer besten Freundin zerstreiten. Geendet hat das dann mal wieder in einem Fellknäuel. Zwei Wochen später haben wir es dann nochmal versucht. Leider hat sich dann die Sugar total quer gestellt. Sie hat nur noch ihren Kopf in der Einstreu vergraben und geschrien wie am Spieß. Unsere Candy hat das natürlich voll ausgenutzt und sie so stark dominiert, dass wir den Versuch abbrechen mussten. Seitdem saßen die beiden alleine.
Sugar, Oma und Lexy
Irgendwann haben wir entschieden, dass Candy und Sugar wohl doch nicht das Traumpaar sind. Außerdem ging es darum, dass die Lexy so schnell wie möglich eine neue Gefährtin bekommt, denn die Oma ist ja nun inzwischen doch schon 9 1/2 Jahre alt. Allerdings immernoch fit wie ein Turnschuh. Wir haben also umdisponiert und der Plan war die Sugar zu Oma und Lexy zu setzen und die Candy wieder zu Nelly und Sally, denn die Beiden sind am ehesten in der Lage sie auch mal zurechtzuweise. Wir haben also über Monate hinweg Einstreu und Sandbad getauscht. Irgendwann haben wir sie dann auch Gitter an Gitter leben lassen, immer wieder auch die Seiten getauscht, bis keinerlei Aggressionen mehr zu sehen waren. Vor ein bißchen über einer Woche haben wir uns dann entschlossen, einen Versuch zu starten. Die Sugar hat anfangs ähnlich reagiert wie bei der Candy. Sie hatte wohl große Angst. Allerdings waren die Oma und die Lexy total lieb zu ihr. Vor allem die Oma ist nicht mehr von ihrer Seite gewichen, so als wöllte sie sie trösten. Nachdem die erste Aufregung verflogen war und sie erstmal eine Runde recht nah beieinander geschlafen haben, war die Sugar wie ausgewechselt. Die Selbstsicherheit in Person. Eigentlich hätte sie ja von Anfang an etwas mehr Selbstbewußtsein haben können, denn sie wiegt alleine nur 50 g weniger als Oma und Lexy zusammen! Sie hat sich dann die Oma und die Lexy kurz geschnappt und klargestellt, wer der Meister ist. Das hat sie aber nicht zu aggressiv getan und teilweise sogar richtig verspielt, so dass am Ende wieder alle gemeinsam im Nest gelandet sind. Bis heute verstehen sich die 3 super.
Lexy
Lexy macht uns schon seit einer Weile ganz schön Sorgen. Sie hat über einen längeren Zeitraum kontinuierlich abgenommen. Derzeit wiegt sie nur noch 190 g. Einmal sind uns bei ihr ziemlich laute Atemgeräusche aufgefallen. Am nächsten Tag sind wir natürlich gleich zum Tierarzt. Einmal komplett durchgecheckt, inkl. Röntgen, aber rausgekommen ist dabei nichts. Wir haben ihr dann ca. 1 1/2 Wochen Antibiotikum verabreicht, was sie zum Glück in Kombination mit BirdBeneBac liebend gern freiwillig genommen hat. Der Erfolg war nur mäßig, die Atemgeräusche sind zwar weniger geworden, aber an Gewicht hat sie überhaupt nicht zugelegt. Letzte Woche waren wir dann nochmal mit ihr beim Doktor, weil sie auch so aussah, als könne sie nicht richtig fressen. Dieses mal gab es wenigsten einen ziemlich großen und schiefen Zahn zu ziehen. Wir hoffen immernoch, dass das die Ursache für ihre Gewichtsabnahme war. Allerdings hat sie bis jetzt auch noch nicht wirklich zugenommen, obwohl man sie die ganze Zeit beim Fressen beobachten kann. Der Wille ist auf jeden Fall da. Wir hoffen einfach mal das Beste.
Candy
Unsere Candy sitzt leider immernoch allein, aber wir sind schon wieder fleißig am Einstreu tauschen. Auch ihr Sandbad muss sie sich teilen, und zwar mit Nelly und Sallly. Wir denken, dass das vielleicht das Beste für sie wäre. Mal sehen, ob wir da richtig liegen. Wünscht und Glück.
Tja, was soll ich sagen. Momentan ist es erstaunlich ruhig im Deguzimmer. Omas Schwanz ist wieder heil, Zahnprobleme hatten wir auch schon lange nicht mehr. Leider sind wir mit Vergesellschaftung noch nicht weiter gekommen, aber wir gehn es dieses Mal ruhig an. Tauschen zur Zeit nur Einstreu, da das keinerlei Aggressionen mehr verursacht, werden wir wohl demnächst mal schaun, wie es am Gitter läuft. Ab dann gibt es sicher auch wieder mehr zu berichten.
Gestern waren wir mal wieder beim Tierarzt. Zum einen haben wir gemeint, dem Brain müssten mal wieder die Zähne gekürzt werden und zum anderen hat sich die Oma ihren Schwanz blutig gebissen und es hat sich ein wenig entzündet. Die Oma hat gleich ein Schmerzmittel und Antibiotikum gespritzt bekommen. Dann haben wir noch einen Wundspray mitbekommen, den wir ihr nun 2 mal täglich auf die Wunde sprühen.
Bei unserem Brain waren es gar nicht die Schneidezähne die dem Tierarzt nicht gefallen haben, sondern ein vereiterter und entzündeter Backenzahn. Dieser hat sich auch gleich gelöst und ist nun komplett draußen. Hoffentlich wächst der wieder nach. Es reicht ja schon, dass ihm ein Schneidezahn fehlt. Er bekommt nun noch 3 mal Antibiotikum, 2 mal haben wir schon hinter uns. Zusätzlich geben wir ihm noch BirdBeneBac um den Darm “am Laufen” zu halten. Da er es nicht freiwillig nimmt, müssen wir hier wieder das bekannte Degu-Wrap anwenden.
Hoffentlich verzeihen uns beide die tägliche Quälerei und vergessen es schnell wieder.