19. Oktober 2009 von Enrico
Naja, das Update wird wohl eher etwas größer, denn hier gab es ja lange nichts mehr Neues zu lesen.
Candy und Sugar
Könnt ihr euch noch an diese Traumvergesellschaftung erinnern? Tja, das hat genau 4 Monate gehalten, dann hat unsere Candy wohl gemeint, sie müsste sich mit ihrer besten Freundin zerstreiten. Geendet hat das dann mal wieder in einem Fellknäuel. Zwei Wochen später haben wir es dann nochmal versucht. Leider hat sich dann die Sugar total quer gestellt. Sie hat nur noch ihren Kopf in der Einstreu vergraben und geschrien wie am Spieß. Unsere Candy hat das natürlich voll ausgenutzt und sie so stark dominiert, dass wir den Versuch abbrechen mussten. Seitdem saßen die beiden alleine.
Sugar, Oma und Lexy
Irgendwann haben wir entschieden, dass Candy und Sugar wohl doch nicht das Traumpaar sind. Außerdem ging es darum, dass die Lexy so schnell wie möglich eine neue Gefährtin bekommt, denn die Oma ist ja nun inzwischen doch schon 9 1/2 Jahre alt. Allerdings immernoch fit wie ein Turnschuh. Wir haben also umdisponiert und der Plan war die Sugar zu Oma und Lexy zu setzen und die Candy wieder zu Nelly und Sally, denn die Beiden sind am ehesten in der Lage sie auch mal zurechtzuweise. Wir haben also über Monate hinweg Einstreu und Sandbad getauscht. Irgendwann haben wir sie dann auch Gitter an Gitter leben lassen, immer wieder auch die Seiten getauscht, bis keinerlei Aggressionen mehr zu sehen waren. Vor ein bißchen über einer Woche haben wir uns dann entschlossen, einen Versuch zu starten. Die Sugar hat anfangs ähnlich reagiert wie bei der Candy. Sie hatte wohl große Angst. Allerdings waren die Oma und die Lexy total lieb zu ihr. Vor allem die Oma ist nicht mehr von ihrer Seite gewichen, so als wöllte sie sie trösten. Nachdem die erste Aufregung verflogen war und sie erstmal eine Runde recht nah beieinander geschlafen haben, war die Sugar wie ausgewechselt. Die Selbstsicherheit in Person. Eigentlich hätte sie ja von Anfang an etwas mehr Selbstbewußtsein haben können, denn sie wiegt alleine nur 50 g weniger als Oma und Lexy zusammen! Sie hat sich dann die Oma und die Lexy kurz geschnappt und klargestellt, wer der Meister ist. Das hat sie aber nicht zu aggressiv getan und teilweise sogar richtig verspielt, so dass am Ende wieder alle gemeinsam im Nest gelandet sind. Bis heute verstehen sich die 3 super.

Lexy
Lexy macht uns schon seit einer Weile ganz schön Sorgen. Sie hat über einen längeren Zeitraum kontinuierlich abgenommen. Derzeit wiegt sie nur noch 190 g. Einmal sind uns bei ihr ziemlich laute Atemgeräusche aufgefallen. Am nächsten Tag sind wir natürlich gleich zum Tierarzt. Einmal komplett durchgecheckt, inkl. Röntgen, aber rausgekommen ist dabei nichts. Wir haben ihr dann ca. 1 1/2 Wochen Antibiotikum verabreicht, was sie zum Glück in Kombination mit BirdBeneBac liebend gern freiwillig genommen hat. Der Erfolg war nur mäßig, die Atemgeräusche sind zwar weniger geworden, aber an Gewicht hat sie überhaupt nicht zugelegt. Letzte Woche waren wir dann nochmal mit ihr beim Doktor, weil sie auch so aussah, als könne sie nicht richtig fressen. Dieses mal gab es wenigsten einen ziemlich großen und schiefen Zahn zu ziehen. Wir hoffen immernoch, dass das die Ursache für ihre Gewichtsabnahme war. Allerdings hat sie bis jetzt auch noch nicht wirklich zugenommen, obwohl man sie die ganze Zeit beim Fressen beobachten kann. Der Wille ist auf jeden Fall da. Wir hoffen einfach mal das Beste.
Candy
Unsere Candy sitzt leider immernoch allein, aber wir sind schon wieder fleißig am Einstreu tauschen. Auch ihr Sandbad muss sie sich teilen, und zwar mit Nelly und Sallly. Wir denken, dass das vielleicht das Beste für sie wäre. Mal sehen, ob wir da richtig liegen. Wünscht und Glück.
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4. Februar 2009 von Enrico
Da ja scheinbar keiner die Oma und die Lexy haben möchte, haben wir sie gestern zu Candy und Sugar ans Gitter gesetzt. Jetzt müssen sich halt alle wieder ein wenig mit dem Platz einschränken. Wir haben da zumindest teilweise ein gutes Gefühl. Einzig die Sugar können wir noch nicht so richtig einschätzen, aber vielleicht ist sie ja ein Ruhepol für die Gruppe und es funktioniert jetzt.
Ein gutes Gefühl haben wir bei der Oma. Candy hat jetzt eine neue Freundin und eigentlich keinen Grund mehr sie so zu bedrängen, wie sie es zuletzt immer getan hat.
Mehr Sorgen macht uns da schon die Lexy. Sie ist sehr dominant und hat sich gestern Stunden lang am Gitter aufgeführt wie eine Irre. Wir hoffen einfach mal, dass sich Candy und Sugar ihr unterordnen. Sollte das nicht klappen, würde sie immer noch ganz gut zu Nelly und Sally passen. Es wäre dann vielleicht das vernünftigste und auch immer Sinne der Beiden, die Oma und die Lexy zu trennen.
Jetzt sehen wir aber erstmal wie es mit den Vieren läuft. Drückt uns bitte weiter die Daumen.
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26. Januar 2009 von Enrico
Am Samstag haben wir den ersten Versuch mit unserer Sugar, so heißt die Kleine jetzt, gestartet. Dazu haben wir diesmal einen Umzugskarton mit Einstreu gefüllt und der Sugar 10 Minuten gegeben, um sich alleine an die Umgebung gewöhnen zu können. Dann haben wir die Candy dazugesetzt. Nach kurzem Beschnuppern haben die Beiden sofort angefangen sich gegenseitig zu beknabbern und zu pflegen. Nachdem sie nach einer Sunde damit immernoch nicht aufgehört hatten, haben wir dann schnell den Käfig nochmal geputzt, um sie danach in neutrales Gebiet setzen zu können.
Nachdem der Käfig dann erkundet war, wir haben das Trenngitter gleich rausgelassen, haben sie sich weiter geputzt. Das war Liebe auf den ersten Blick und war wahrscheinlich auch begünstigt durch das lange Alleinsein von beiden. Jetzt sind wir und die beiden total glücklich, dass es endlich geklappt hat.
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6. Dezember 2008 von Debby
Nachdem die drei nochmal 2 Wochen Gitter an Gitter gelebt haben, haben wir heute einen neuen Versuch gestartet. Die Candy hat ihr Verhalten in den letzten Wochen enorm verbessert, aber leider war dieses Mal die Lexy ziemlich aggressiv und hat die Candy angegriffen. Wir sehen nun leider keine Chance mehr, die 3 zusammenzubringen. Ich denke, daß es prinzipiell zwischen Candy und Lexy alleine passen könnte, aber nicht in der Konstellation mit der Oma zusammen. Das scheint einfach nicht zu passen.
Wir haben dann die Oma und Lexy nach oben in den großen Käfig gesetzt und versucht die Candy Gitter an Gitter mit Nelly und Sally zu lassen, einfach um zu sehen was passiert. Das ging leider nicht mal mit doppelt gesichertem Gitter. Die Sally war so aggressiv gegen die Candy, daß sie dann sogar ihre Schwester angegriffen hat. Nelly haben wir dann rausgenommen und nur noch Sally und Candy am Gitter gelassen. Enrico hat dann, um die Sally etwas abzulenken, sie mal von der Seite angestupst. Sie ist sofort auf die Hand losgegangen, wie ein scharfer Kampfhund. Zum Glück hatte er vorsorglich Handschuhe an.
Sally musste dann, um sich abzureagieren, ins Gefängnis raus in den Flur. Das Gleiche haben wir dann nochmal mit Nelly allein probiert. Ähnliches Verhalten, aber bei weitem nicht so aggressiv. Um wirklich alles probiert zu haben, kam dann nochmal die Sally zu Oma und Lexy ans Gitter. Sie war wieder ziemlich aggressiv, aber nicht so aggressiv wie auf die Candy. Zu allem Überfluss mussten wir dann noch bangen, dass sich Nelly und Sally noch vertragen. Die beiden waren auch ganz schön “stinkig” aufeinander, aber es hat dann doch geklappt.
Das einzig positive an dem Tag ist, dass wir ne ganze Menge über unsere Degus gelernt haben. Zum Beispiel, dass Nelly und Sally wohl schon eine genetisch bedingte Grundaggressivität haben. Außerdem haben wir festgestellt, dass das Gedächtnis von Degus wohl doch ziemlich weit zurückreicht. Die Candy hat zum Beispiel ihren alten Käfig sofort wiedererkannt, und das nach 6 Wochen. Außerdem sind wir der Meinung, dass sich auch die Streithähne sofort wiedererkannt haben.
Nun bleibt uns nur die Lexy und die Oma wieder abzugeben, weil es einfach nicht funktioniert. Für Candy erscheinen uns momentan ganz junge Degus am geeignetsten. Hauptsache sie muss nicht mehr zu lange alleine sein.
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20. November 2008 von Enrico
Da wir das Gefühl hatten, dass sich Candy und Lexy gut verstehen, haben wir gestern mal die Beiden zusammengesteckt. Es hat auch echt toll funktioniert. Sie sind sich zwar größtenteils aus dem Weg gegangen, haben sich aber auch immer wieder getroffen und sich ganz lieb gegenseitig beknabbert. Nach ca. 2 Stunden haben sie dann sogar nebeneinander geschlafen.
Heute haben wir das Gleiche nochmal probiert und es ging wieder genauso gut. Diesmal hat Lexy sogar unsere Candy ziemlich heftig dominiert und sie hat sich nicht gewehrt. Nach einer Weile friedlichen Zusammenlebens haben wir dann die Oma noch dazu gesetzt. Dadurch hat sich das Verhalten von Candy wieder total gedreht. Sie hat die Oma gleich wieder in die Ecke gedrängt und auch mehrmals ihr Bein gehoben. Sogar bei der Lexy, mit der sie sich noch kurz vorher super verstanden hat.
Wir haben momentan echt keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Wahrscheinlich müssen sie einfach noch länger Gitter an Gitter leben.
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