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Kategorie 'Vergesellschaftung':

Candy, Lexy und Oma

Wir haben heute versucht die drei zusammenzusetzen, aber leider lief es nicht ganz so gut. Candy und Lexy sind sich meist aus dem Weg gegangen und haben sich, wenn sie sich mal begegnet sind, eigentlich ziemlich gut verstanden. Aber die Candy hat leider die ganze Zeit versucht, die Oma zu dominieren. Die Oma hat sich natürlich auch brav unterworfen, aber die Candy hat einfach nicht damit aufgehört. Nach einiger Zeit hatte die Oma dann wohl auch mal genug davon (kann man ihr auch wirklich nicht verdenken!) und hat sich ein bißchen gewehrt. Daraufhin ist das ganze dann etwas eskaliert und wir haben die drei wieder getrennt. Wir haben es dann eine Stunde später nochmal versucht. Es ging wieder eine Weile lang einigermaßen gut, bis wieder genau das Gleiche passiert ist.

Sie sind jetzt wieder getrennt und wir warten jetzt erst mal noch eine Weile ab, bis wir es wieder versuchen.

Vergesellschaftung Teil 2

cimg2111Nachdem unsere Ally gestorben war, fanden wir beide den Käfig viel zu leer und waren uns einig noch weitere Degus aufzunehmen, falls sich etwas ergibt. Also haben wir uns im Forum umgeschaut und sind auch relativ schnell fündig geworden. Da waren also 2 kleine, ca. 8 Wochen alte Mädels in Mannheim und ein einzelnes in der Nähe von Memmingen.
Wir hatten Glück, dass uns der Besitzer der beiden aus Mannheim entgegenkommen wollte. So haben wir uns dann in der Nähe von Ulm getroffen und die “Übergabe” gemacht. Auf dem Rückweg von Ulm, das hatten wir vorher passend ausgemacht, sind wir noch einen kleinen Umweg über Memmingen gefahren.
Dort haben wir dann noch ein aufgewecktes und bereits sehr zutrauliches Weibchenhalt, das ist ja gar kein Weibchen!? Da mussten wir das kleine Kerlchen also dort lassen.

Die zwei Kleinen kamen dann vorübergehend in unseren alten Käfig um sich an die Umgebung und an uns zu gewöhnen. Allerdings ging das viel schneller als wir dachten. Bereits am selben Tag sind schon beide auf uns rumgelaufen.

Am nächsten Tag haben wir dann unsere Großen mal an den Kleinen schnüffeln lassen und als das gut ging, haben wir uns gedacht, wir setzen sie jetzt einfach dazu. “Sind ja noch klein.”

Die Alten waren ganz neugierig und wollten die kleinen Zwerge beschnüffeln, putzen und natürlich auch gleich unterwerfen. Aber auf eine eigentlich ganz nette Art. Leider haben die kleinen das wohl missverstanden und wollten sich das nicht gefallen lassen. Wahrscheinlich hatten sie auch Angst vor den Großen.

So ging es dann eine ganze Weile, dass die Großen die Kleinen gejagt haben. Teilweise haben die Kleinen geschrien wie am Spieß und sind sogar ein paar mal auf die Großen losgegangen. Aber natürlich hatten sie keine Chance. Irgendwann hat sich dann die Erste (wahrscheinlich die Nelly) ergeben und sich “knuddeln” lassen, denn mehr wollten die Großen ja gar nicht. Die Nelly hat dann auch schnell gemerkt, dass ihr nicht passiert, und hat es brav über sich ergehen lassen.

Dann war die Sally dran. Nun konnten sich unsere 3 Großen voll und ganz auf sie konzentrieren. Das ging dann auch relativ schnell. Nachdem das auch erledigt war, wurde, wie auch damals schon bei unseren Jungs, erstmal im Stapel geschlafen.

Vergesellschaftung Teil 1

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Nachdem wir den neuen Käfig gebaut hatten, haben wir im Deguforum 2 Notfellchen endeckt, die bei Biene vorrübergehend untergebracht waren. Wir hatten ja nun genügend Platz und haben uns gedacht, dass wir den beiden sicher ein schönes zu Hause bieten können. So war dann auch schnell klar, dass wir Ringo und Flip bei uns aufnehmen. Unsere 3 Jungs mussten daher noch ein wenig mit dem Umzug warten, denn wir wollten, dass alle zusammen in den neuen Käfig einziehen, so dass ein neutraler Ort für die Vergesellschaftung gegeben ist.

Nach ein paar kleinen Problemen mit Ringo, der einen Penisvorfall hatte, war es dann am 15.07.2006 endlich soweit. Zuvor konnten sich die beiden Neuen schon ein wenig an die Umgebung gewöhnen und lebten ein paar Tage Käfig an Käfig mit ihren zukünftigen Mitbewohnern.

Für die Vergesellschaftung haben wir den unteren Teil des neuen Käfigs abgetrennt, so dass sie sich nicht aus dem Weg gehen können und sich miteinander auseinander setzen müssen. Für diesen Tag haben wir uns auch nichts anderes vorgenommen, um die neue Gruppe den ganzen Tag beobachten zu können.
Es war alles sehr aufregend, denn es war ja unsere erste Vergesellschaftung und wir hatten ja keinerlei Erfahrung.

Nach einigen Stunden des Gerangels und Durcheinanders haben sich dann alle 5 zusammengefunden, um gemeinsam in einem Stapel zu schlafen. Das war für uns ein gutes Zeichen. Dabei ist auch dieses Bild entstanden. Da konnten auch wir uns endlich ein wenig entspannen. Einige Tage ging dieses Gerangel noch weiter, aber es wurde mit der Zeit immer weniger. Wir haben dann auch bald den ganzen Käfig geöffnet.

Es gab auch danach, also über ein Jahr lang, immer wieder Streit. Allerdings war es nur einmal so schlimm, dass wir die beiden Streithähne für ca. eine Stunde trennen mussten. Ansonsten waren es hauptsächlich kleine Rangeleien, ohne Beißen.

Aus unserer Sicht sollte man erst einschreiten, wenn es blutig wird oder sie sich ineinander verbeißen. Dann ist es am Besten, den Angreifer bzw. den agressiveren für wenige Stunden von der Gruppe zu trennen. So hat es bei uns in diesem Fall funktioniert und danach war wieder Ruhe. Leider ist das aber kein Patentrezept und man muss von Fall zu Fall unterscheiden.

Die ganze Aufregung und der Aufwand haben sich aber wirklich gelohnt, denn heute ist es eine sehr harmonische Gruppe, in der jeder einzelne voll integriert ist.

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