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Vergesellschaftung Teil 1

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Nachdem wir den neuen Käfig gebaut hatten, haben wir im Deguforum 2 Notfellchen endeckt, die bei Biene vorrübergehend untergebracht waren. Wir hatten ja nun genügend Platz und haben uns gedacht, dass wir den beiden sicher ein schönes zu Hause bieten können. So war dann auch schnell klar, dass wir Ringo und Flip bei uns aufnehmen. Unsere 3 Jungs mussten daher noch ein wenig mit dem Umzug warten, denn wir wollten, dass alle zusammen in den neuen Käfig einziehen, so dass ein neutraler Ort für die Vergesellschaftung gegeben ist.

Nach ein paar kleinen Problemen mit Ringo, der einen Penisvorfall hatte, war es dann am 15.07.2006 endlich soweit. Zuvor konnten sich die beiden Neuen schon ein wenig an die Umgebung gewöhnen und lebten ein paar Tage Käfig an Käfig mit ihren zukünftigen Mitbewohnern.

Für die Vergesellschaftung haben wir den unteren Teil des neuen Käfigs abgetrennt, so dass sie sich nicht aus dem Weg gehen können und sich miteinander auseinander setzen müssen. Für diesen Tag haben wir uns auch nichts anderes vorgenommen, um die neue Gruppe den ganzen Tag beobachten zu können.
Es war alles sehr aufregend, denn es war ja unsere erste Vergesellschaftung und wir hatten ja keinerlei Erfahrung.

Nach einigen Stunden des Gerangels und Durcheinanders haben sich dann alle 5 zusammengefunden, um gemeinsam in einem Stapel zu schlafen. Das war für uns ein gutes Zeichen. Dabei ist auch dieses Bild entstanden. Da konnten auch wir uns endlich ein wenig entspannen. Einige Tage ging dieses Gerangel noch weiter, aber es wurde mit der Zeit immer weniger. Wir haben dann auch bald den ganzen Käfig geöffnet.

Es gab auch danach, also über ein Jahr lang, immer wieder Streit. Allerdings war es nur einmal so schlimm, dass wir die beiden Streithähne für ca. eine Stunde trennen mussten. Ansonsten waren es hauptsächlich kleine Rangeleien, ohne Beißen.

Aus unserer Sicht sollte man erst einschreiten, wenn es blutig wird oder sie sich ineinander verbeißen. Dann ist es am Besten, den Angreifer bzw. den agressiveren für wenige Stunden von der Gruppe zu trennen. So hat es bei uns in diesem Fall funktioniert und danach war wieder Ruhe. Leider ist das aber kein Patentrezept und man muss von Fall zu Fall unterscheiden.

Die ganze Aufregung und der Aufwand haben sich aber wirklich gelohnt, denn heute ist es eine sehr harmonische Gruppe, in der jeder einzelne voll integriert ist.

3. Käfig

cimg1197Nur etwa ein halbes Jahr nach dem 2. Eigenbau wurden dann schon wieder neue Pläne geschmiedet. Nach einem Vorbild aus dem Deguforum wurde erst einmal geplant. Gar nicht so einfach alles millimetergenau zu berechnen. Es kam wie es kommen musste. Bei einem kleinen Teil haben wir uns dann doch verrechnet und mussten nochmal ein Profil nachbestellen. Ansonsten hat alles ganz gut geklappt.

Nach und nach trafen dann die Einzelteile ein. Ein riesiges Puzzle, das zusammengesetzt werden musste. Das hat dann nochmal einige Tage gedauert und war aufgrund der Außenmaße auch gar nicht so einfach. Schließlich standen ja die “alten” Käfige auch noch im Zimmer.

puzzleDas Schlimmste am ganzen Bau war, die Aluprofile und die Winkelverbinder ineinander zu bekommen. Obwohl es ja ein Stecksystem ist und Profile sowie die Verbindungsstücke zueinander passen sollten, war dies nicht der Fall. Nur mit viel Feilen, Schnitzen und teilweise roher Gewalt ließ sich dann doch alles verbinden.

Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden. Also perfekt? Leider nicht ganz. Alu ist leider nicht hart genug für Deguzähnchen. An manchen Stellen haben sie schon richtige Ecken rausgefressen. Ein weiterer Punkt, der uns leider erst viel später klar geworden ist, der Käfig ist eigentlich zu klein. Dazu aber mehr im 4. Teil der Käfigvorstellungen.

Der zweite Eigenbau

cimg0788Tja, unser Stefan war ja leider kein Stefan, sondern eine Steffi. So musste also wieder ein Käfig gebaut werden, um Männlein und Weiblein inklusive Nachwuchs zu trennen.

Wieder ein Kellerregal und ein paar Bretter, Draht war ja noch da und schon wird das Wohnzimmer immer mehr zum Deguzimmer.

Der 2. Käfig war eigentlich nur ein Abbild des ersten. Also schnell und billig gebaut. Allerdings ohne das doch etwas übertriebene Mosaik an den Wänden.

Der erste richtige Käfig

Der erste EigenbauNachdem man uns in der Zoohandlung einen viel zu kleinen Käfig angedreht hatte, musste ziemlich schnell was neues her. Das beste und wahrscheinlich auch günstigste ist da ein Eigenbau.

Man nehme also ein Kellerregal, ein paar Bretter und Leisten, dann noch eine große Rolle Hühnerdraht und fertig ist der Degukäfig.
Nicht zu vergessen natürlich das Glasmosaik. Ein bißchen was für’s Auge muss ja auch sein. Allerdings wurde das nicht wirklich gewürdigt. Unsere Degus haben sich viel mehr über den gewonnenen Platz gefreut.

Wie wir allerdings später immer mehr festgestellt haben, sind die Maße von 100x50x140 cm doch noch immer zu klein.

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