Vor genau einer Woche sind die neuen eingezogen und füllen den großen neuen Käfig nun mit Leben. Bisher sehen alle noch ziemlich gleich aus und das wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis wir sie unterscheiden können. Mit der Candy verstehen sie sich auch ganz gut, obwohl die Candy schon ganz schön was auszuhalten hat mit den kleinen Rabauken. Aber nun seht selbst, ein paar Fotos und ein Video von den Kleinen mit ihrer großen “Mama”.
Naja, das Update wird wohl eher etwas größer, denn hier gab es ja lange nichts mehr Neues zu lesen.
Candy und Sugar
Könnt ihr euch noch an diese Traumvergesellschaftung erinnern? Tja, das hat genau 4 Monate gehalten, dann hat unsere Candy wohl gemeint, sie müsste sich mit ihrer besten Freundin zerstreiten. Geendet hat das dann mal wieder in einem Fellknäuel. Zwei Wochen später haben wir es dann nochmal versucht. Leider hat sich dann die Sugar total quer gestellt. Sie hat nur noch ihren Kopf in der Einstreu vergraben und geschrien wie am Spieß. Unsere Candy hat das natürlich voll ausgenutzt und sie so stark dominiert, dass wir den Versuch abbrechen mussten. Seitdem saßen die beiden alleine.
Sugar, Oma und Lexy
Irgendwann haben wir entschieden, dass Candy und Sugar wohl doch nicht das Traumpaar sind. Außerdem ging es darum, dass die Lexy so schnell wie möglich eine neue Gefährtin bekommt, denn die Oma ist ja nun inzwischen doch schon 9 1/2 Jahre alt. Allerdings immernoch fit wie ein Turnschuh. Wir haben also umdisponiert und der Plan war die Sugar zu Oma und Lexy zu setzen und die Candy wieder zu Nelly und Sally, denn die Beiden sind am ehesten in der Lage sie auch mal zurechtzuweise. Wir haben also über Monate hinweg Einstreu und Sandbad getauscht. Irgendwann haben wir sie dann auch Gitter an Gitter leben lassen, immer wieder auch die Seiten getauscht, bis keinerlei Aggressionen mehr zu sehen waren. Vor ein bißchen über einer Woche haben wir uns dann entschlossen, einen Versuch zu starten. Die Sugar hat anfangs ähnlich reagiert wie bei der Candy. Sie hatte wohl große Angst. Allerdings waren die Oma und die Lexy total lieb zu ihr. Vor allem die Oma ist nicht mehr von ihrer Seite gewichen, so als wöllte sie sie trösten. Nachdem die erste Aufregung verflogen war und sie erstmal eine Runde recht nah beieinander geschlafen haben, war die Sugar wie ausgewechselt. Die Selbstsicherheit in Person. Eigentlich hätte sie ja von Anfang an etwas mehr Selbstbewußtsein haben können, denn sie wiegt alleine nur 50 g weniger als Oma und Lexy zusammen! Sie hat sich dann die Oma und die Lexy kurz geschnappt und klargestellt, wer der Meister ist. Das hat sie aber nicht zu aggressiv getan und teilweise sogar richtig verspielt, so dass am Ende wieder alle gemeinsam im Nest gelandet sind. Bis heute verstehen sich die 3 super.
Lexy
Lexy macht uns schon seit einer Weile ganz schön Sorgen. Sie hat über einen längeren Zeitraum kontinuierlich abgenommen. Derzeit wiegt sie nur noch 190 g. Einmal sind uns bei ihr ziemlich laute Atemgeräusche aufgefallen. Am nächsten Tag sind wir natürlich gleich zum Tierarzt. Einmal komplett durchgecheckt, inkl. Röntgen, aber rausgekommen ist dabei nichts. Wir haben ihr dann ca. 1 1/2 Wochen Antibiotikum verabreicht, was sie zum Glück in Kombination mit BirdBeneBac liebend gern freiwillig genommen hat. Der Erfolg war nur mäßig, die Atemgeräusche sind zwar weniger geworden, aber an Gewicht hat sie überhaupt nicht zugelegt. Letzte Woche waren wir dann nochmal mit ihr beim Doktor, weil sie auch so aussah, als könne sie nicht richtig fressen. Dieses mal gab es wenigsten einen ziemlich großen und schiefen Zahn zu ziehen. Wir hoffen immernoch, dass das die Ursache für ihre Gewichtsabnahme war. Allerdings hat sie bis jetzt auch noch nicht wirklich zugenommen, obwohl man sie die ganze Zeit beim Fressen beobachten kann. Der Wille ist auf jeden Fall da. Wir hoffen einfach mal das Beste.
Candy
Unsere Candy sitzt leider immernoch allein, aber wir sind schon wieder fleißig am Einstreu tauschen. Auch ihr Sandbad muss sie sich teilen, und zwar mit Nelly und Sallly. Wir denken, dass das vielleicht das Beste für sie wäre. Mal sehen, ob wir da richtig liegen. Wünscht und Glück.
Die Geschlechter lassen sich bei Degus relativ leicht unterscheiden, meist schon von Geburt an. Wenn man den Unterschied allerdings nicht kennt, sieht es ziemlich ähnlich aus. Wenn man also Degus halten möchte, sollte man sich vorher die folgenden Unterschiede einprägen, damit es dann nicht zu ungewolltem Nachwuchs kommt. Das passiert leider noch viel zu oft und wir empfehlen daher auch, sich lieber im Deguforum umzusehen, denn da gibt es meist genügend Tiere die ein neues Zuhause suchen.
Weibliche Degus haben im Vergleich zu männlichen einen nur sehr geringen Abstand zwischen Harnröhrenzäpchen und After. Beim Männchen beträgt dieser Abstand ca. 5 bis 10 mm. Dazwischen verläuft beim männlichen Degu eine Hautfalte.
Steffi, früher auch mal Stefan genannt, war die Mama von unserem Nachwuchs. Sie war nicht gerade der zutraulichste Degu, aber zum Leckerli abholen ist sie immer gekommen und hat auch sonst nie Probleme bereitet. Sie war kein Randale und hatte auch nie irgendwelche gesundheitlichen Probleme. Sozusagen war sie ein eher unscheinbarer Degu. Aber auch sie hat mit der Zeit immer mehr Vertrauen zu uns aufbauen können und ist sogar ab und zu ganz kurz auf uns geklettert.
Leider waren die ersten wirklichen Probleme gleich zu heftig für so einen kleinen Degu. Sie hat tapfer bis zum Ende gekämpft und sich nicht einfach aufgegeben. Bis zuletzt hat sie uns so noch Hoffnung gemacht. Sie ist am 05.09.2008, wahrscheinlich an einer Lungenentzündung, gestorben.
Hallo, ich bin die Nelly. Ich bin zusammen mit meiner Schwester Sally am 24.03.2008 von Mannheim nach München zu meinen neuen Freundinnen gezogen. Das war eine ganz schön lange Fahrt! Als wir dann hier angekommen sind, haben wir sofort unsere neue Umgebung, und vor allem unsere neuen menschlichen Mitbewohner, erkundet. Wir sind sogar kurz nach der Ankunft hier schon auf den Beiden herumgeklettert. Am nächsten Tag sind wir dann bei unseren 3 neuen Kolleginnen eingezogen. Am Anfang hatten wir wirklich panische Angst vor denen, aber nach ein paar Stunden fanden wir die anderen dann doch ganz nett. Ein paar Tage später waren wir schließlich überglücklich mit unseren “Ersatzmüttern”. Wir hatten immer sehr viel Spaß daran, die drei zu ärgern. Leider konnten wir zwei von ihnen nicht sehr lange kennenlernen. Seitdem ärgern wir die arme Candy noch viel mehr.
Wir sind schon auch zwei richtige Chaoten. Mein größtes Hobby ist es übrigens meine Schwester Sally oder auch manchmal die Candy am Schwanz durch den Käfig zu zerren. Komischerweise schimpfen mich dann immer unsere menschlichen Mitbewohner. Auch Futternäpfe zerre ich sehr gerne durch den Käfig. Meine Schwester ist fast genauso schlimm wie ich. Aber Sally kann auch manchmal ganz schön hysterisch sein. Immer wenn sie mal vor etwas erschrickt, dann quietscht sie so laut, dass wir anderen auch gleich alle erschrecken.
Außerdem lieben wir es mit den Jungs von nebenan zu flirten, aber die Menschen wollen uns nicht zu ihnen lassen.